Wasserschaden bedroht Rechenzentrum
Gesamter Zwischenboden stand unter Wasser
Zunächst sah alles aus wie eine normale Störung in einem Rechenzentrum einer großen Bielefeld Firma. Beim Eintreffen stellte sich jedoch schnell heraus das es ein leichter Schmorgeruch im Raum der Klimaanlage lag und aus den Klimaschränken Wasser austrat.
Beim Öffnen der Bodenplatten zeigte sich das Wasser im Zwischenboden stand. Hieraufhin wurden die Betriebsfeuerwehr alarmiert und die zuständigen Personen und Fachkräfte, gemäß Alarmordnung informiert. Vor Ort waren im weiteren Verlauf auch eine Fachfirma für Klimatechnik, Elektriker und die Hausmeisterei des Unternehmens im Einsatz.
Das Wasser wurde mittels dreier Pumpen durch die Feuerwehr unverzüglich abgepumpt und nach Außen geleitet. Es wurde ermittelt dass es sich um Wasser aus der Klimaanlage handelte, dass durch einen verstopften Ablauf nicht abfließen konnte. Der Ablauf wurde durch die Feuerwehr frei gespült, so dass die Gefahrenlage nach einiger Zeit unter Kontrolle gebracht und letztendlich beseitigt werden konnte.
Aufgrund des Brandgeruches - der letztlich von einem Keilriemen der Klimaanlage verursacht wurde - ließ der Einsatzleiter sicherheitshalber einen Atemschutztrupp in Bereitstellung gehen. Dieser kam aber nicht zum Einsatz.
Das gesamte Rechenzentrum, einschließlich der Doppelböden, wurde mit einem Mitarbeiter des Rechenzentrums kontrolliert, aber keine Feststellungen getroffen.
Bedingt durch die Lage war die Klimaanlage ausgefallen. Die Serverräume waren dadurch erhitzt, so dass die Feuerwehr die Räume längere Zeit mit Hochleistungslüftern belüftete bis die Klimaanlage wieder anlief.
Zu keinem Zeitpunkt bestand die Gefahr eines Systemausfalls.
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