Feuerwehr Schüco
  Rettung aus Lkw
 

Da ging nichts mehr

Mehr als 2000 Kilometer mit Bandscheibenvorfall gefahren

  

Da ging gar nichts mehr – mehr als 2000 Kilometer war der russische Kraftfahrer auf seinem Lkw unterwegs in Richtung Bielefeld. Irgendwo auf dieser Strecke erlitt der Fahrer einen Bandscheibenvorfall und wusste sich keinen anderen Rat als einfach weiterzufahren.

Weder an das Aussteigen auf einem Rastplatz, noch an das Verlassen des Fahrersitzes war zu denken – so stark waren die Schmerzen des 55 jährigen Russen.

Dass er kein Wort Deutsch sprechen und verstehen konnte macht die Situation nur noch mehr kompliziert.

 

Erst als er auf der Autobahn A2 nahe Bielefeld und später im Stadtgebiet von Bielefeld zwei Unfälle verursachte, wurde die Polizei auf die missliche Lage aufmerksam. Die Beamten geleiteten daraufhin den Fahrer samt Lkw zum geplanten Ziel, einer Bielefeld Firma.

Hier angekommen wurden die diensthabenden Betriebssanitäter verständigt und nahmen die Erstversorgung des, mittlerweile in einem sehr schlechten Allgemeinzustand befindlichen, Mannes vor. Zeitgleich wurde auch der Rettungsdienst zum Transport und die Betriebsfeuerwehr Schüco zur patientengerechten Rettung aus der Fahrerkabine alarmiert.

Durch die Feuerwehrkräfte wurde die Einsatzstelle abgesichert, der Fahrer schonend aus dem Lkw gehoben und dem Rettungsdienst übergeben, der den Transport in ein Bielefelder Krankenhaus übernahm.

Die Koordination dieser Einsatzlage wurde durch den Leiter vom Dienst (LvD), sowie dem Leiter betriebliches Rettungswesen durchgeführt; der Führungsdienst der Betriebsfeuerwehr Schüco machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.


 

 
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