Mit dem Defi gegen den Herztod
Betriebsfeuerwehr ist gut gerüstet bei Herznotfällen
Die Sanitäter unserer betrieblichen Feuerwehr – die jederzeit unter der Hilferufnummer 9988 erreichbar sind – haben sich mittlerweile als Unterstützung des örtlichen Rettungsdienstes etabliert.
Die Feuerwehrmitglieder haben in den vergangenen Jahren eine umfassende Ausbildung erhalten und sind durch praktische Unterweisung im Rettungsdienst im Umgang mit Erkrankten oder verunfallten Personen geschult. Allein die Sanitäter wurden im Jahr 2007 zu 123 Einsätzen bei Schüco gerufen, bei denen Erstversorgung, Notfallrettung, Betreuung oder Notfallversorgung die Schwerpunkte bildeten.
120.000 Menschen fallen jährlich dem plötzlichen Herztod zum Opfer.
Effektive Erstmaßnahmen am Notfallort können hier Leben retten, umso mehr wenn die Laienmaßnahmen zukünftig durch die Betriebsfeuerwehr wirkungsvoll unterstützt werden.
Bei einem drohenden Herztod geht der Herzschlag in ein unkoordiniertes Herzrasen von bis zu 500 Impulsen in der Minute über. Der Fachmann spricht dann von einem Kammerflimmern, weil das Herz keine Pumpleistung mehr erbringen kann. Dann hat der Retter maximal 3 – 5 Minuten Zeit, um wirkungsvolle Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Diese Frist liegt in aller Regel außerhalb der Einsatzspanne eines Rettungswagens. Außerdem ist die Diagnose für einen Laienhelfer nicht einfach zu stellen.
Zu diesem Zweck hält die Betriebsfeuerwehr einen automatischen externen Defillibrator AED bereit und ist somit in der Lage wirkungsvoll und kurzfristig zu helfen.

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